Clubanlage Nachrichten

Umbau Tag 1 bis 10

30.03.2010 13:03 von Matthias Hußmann

Umbau Tag 10 - 30. März 2010

Just in Time

Die bestellten Weichen von Peco sind da.

Aus Faserplatten wird eine provisorische Platte zusammengesetzt und mit Schraubzwingen an der Unterkonstruktion befestigt. Zum fixieren der Höhenlage im Ausfahrtbereich zum Hauptbahnhof werden zusätzlich Dachlattenreste unterlegt. Eine Grob-Ausrichtung ist damit gegeben.

Die Weichen werden ausgepackt. Jede einzelne ist in einem Karton zusätzlich noch in einer Folien-Tüte geschützt. Schienenverbinder sind extra bestellt und auch geliefert. Diese werden auf die einzelnen Schienenenden aufgesteckt.

Bei dem Auflegen der Weichen zeigt sich das es hilfreich war den alten Gleisverlauf auf DIN A4 Folien zu übertragen. Somit kann dieser ohne grossen Aufwand rekonstruiert werden.

Nach mehreren Versuchen sind die Weichenstrassen festgelegt.

Im Ausfahrbereich zum Hauptbahnhof zeigt sich das die ursprüngliche Planung mit "geraden" Weichen doch nicht so "flüssig" aussieht. Nach dem Austausch durch Bogenweichen sieht alles besser aus.Leider sind hierdurch die "Reserven" verbaut und es fehlt trotzdem noch eine "linke"-Bogenweiche.

Also wieder zu unserem Fachhändler und nachbestellt. Vielleicht wird wieder kurzfristig geliefert.

Für die weitere Arbeit ist das aber noch unproblematisch.

Im Ausfahrtbereich zum Tunnel wird noch eine Kreuzweiche aus dem Bestand mit eingebaut.

Die Länge und auch die Breite der einzelnen, neuen Trassenbretter wird aufgemessen. Es werden drei Stück benötigt. Thomas wird diese bei dem Schreiner zuschneiden lassen.

Zwischenzeitlich kümmert sich Walter um die Beleuchtung unter der Anlage. Auch diese Bedarf der Überarbeitung. Die Lage der Langfeldleuchten wird neu festgelegt. Es soll ein Lichtschalter eingebaut werden damit diese nicht dauernd leuchten.

Auch wird die "fliegende" Verkabelung für die Trafo´s, mit Steckerleisten wird in 3 x 1,5 mm2 ausgeführt. Zusätzlich wird auch eine Servicesteckdose vorgesehen.

Umbau Tag 9 - 23. März 2010

Wiederaufbau des Rahmens kommt voran.

Die restlichen Rahmen sind zugeschnitten und verschraubt. Die Zwischenstücke zur Aufnahme der neuen "Bahnhofsplatte" sind auch fertig montiert. Alle Lot- und Winkelmasse sind ok.

Die noch benötigte Verkabelung ist wieder neu befestigt. Zur besseren Übersicht sind die Lötleisten nicht mehr unter die Platte montiert, sondern diese sind jetzt so ausgerichtet das auch unsere "älteren" Mitglieder diese, bequem in Sitzposition, weiter bearbeiten können.

Auch eine eventuelle Fehlersuche wird sich einfacher gestalten.

Auf der rechten Seite ist das Stellpult wieder montiert.

Die Platte der Fahrstrassen zeigt noch den "Ist"-Zustand. Korrekturen erfolgen erst wenn die neue Gleistrasse fertig verlegt ist und auch die Signale montiert sind. Die notwendigen Änderungen können so ohne Probleme in die Überarbeitung übernommen werden.

Das Innenleben des Stellpult wurde vor einigen Jahren schon einmal überarbeitet. An den verbleibenden Schalter und Strippen ist keine Änderung notwendig. Lediglich die Beschriftung wird auch hier ergänzt.

Als Fahrregler dienen simple Trix-Trafo´s die, über Kopf, innerhalb des Stellpult befestigt sind. Mittels einfacher Knebel, durch die Stellpultplatte montiert, erfolgt die Betätigung "von aussen".

(Einfach, aber funktioniert ohne Probleme)

Umbau Tag 8 - 16. März 2010

Es ist vollbracht.

Der ca. 30-jährige Mittelbahnhof, mit mehreren Ergänzungen und Veränderungen in den zurückliegenden Jahren, ist endgültig aufgegeben.

Noch ein letzter Blick auf die einzelnen demontierten Trassenelemente.

Der Neuaufbau schreitet weiter voran.

Die Höhenlage ist mit einer neuen Rahmenkonstruktion fixiert. Neu ist von Alt leicht durch die unterschiedliche "Tönung" der Hölzer zu unterscheiden. Nicht mehr benötigte "alte" Konstruktionen und Latten werden entfernt.

Die verbleibende Verkabelung wird nochmals kontrolliert, weiter archiviert und provisorisch fixiert.

Umbau Tag 7 - 09. März 2010

Der Wiederaufbau beginnt.

Zur Fixierung der aktuellen Höhenlage wird an der Kopfseite begonnen. Die zugeschnittenen Stützen und Ausgleichsbrettchen passen genau.

Mittels Schraubzwingen, Montagekleber und Schrauben wird alles fixiert. Anschliessend wird die Auflage auf der kurzen Seite, links, Ausfahrt zur Hauptbahn montiert.

Die neue Konstruktion dient auch der späteren Befestigung der Sichtblenden.

Parallel zu den Holzarbeiten beginnt Walter H. gemeinsam mit unserem "Nachwuchs" die Verdrahtung des Stellpult zu beschriften bzw. den einzelnen Leitungen ihre Funktion zuzuordnen. Alles wird in eine Tabelle eingetragen und später im PC archiviert.

Auch hier ist erst einmal eine Bestandsaufnahme notwendig.

Das Stellpult ist ordentlich mittels Lötleisten verdrahtet. Bei den Arbeiten stellt sich mehrfach die Frage: wozu dient diese Leitung? Bei Kontrolle zeigt sich dann das die Leitung nicht mehr benötigt wird, da diese z. Bsp. unter der Anlage irgendwo "frei hängt" oder an einer weiteren Lötstelle endet.

Aus dem Fundus eines ehemaligen Club-Mitglieds konnten diverse Weichen erstanden werden. Die restlichen sind bei unserem Fachhändler und Club-Mitglied bestellt. Zugesagt wurde das diese innerhalb zwei Wochen geliefert werden. Würde in den Zeitplan passen.

Umbau Tag 6 - 02. März 2010

Jetzt geht´s an die Planung für die Erneuerung der Unterkonstruktion der Gleistrasse.

Die Eckmaße der vorhandenen Konstruktion sollen erhalten bleiben damit die Plexiglas-Schutz-Platten wieder verwendet werden können. Die Höhenentwicklung zwischen Ausfahrt in den Tunnel/Gleiswendel bis zur Ausfahrt/Strecke in Richtung Hauptbahnhof muss ebenfalls erhalten bleiben.

Eine gleichmäßige Steigung ist dadurch gewährleistet.

Bei genauerer Betrachtung der "alten" Konstruktion zeigt sich das die Gründungsmitglieder "mehr als weniger" nach Augenmaß gearbeitet hatten, wohl frei nach dem Motto: wird doch alles verkleidet bzw. landschaftlich gestaltet.

Als Trasse sind die unterschiedlichsten Materialien, Spanplatten, Tischlerplatten, Schrankwände etc. in verschiedenen Stärken, verbaut. Das Traggerüst verspringt bis zu 22 mm auf einer Länge von ca. 2,50 m und einer Höhe von ca. 24 cm. Nicht gerade Ideal für einen Neuanfang.
Mittels Wasserwaage und Alu-Latte werden die notwendigen Punkte fixiert. Nach Maßangaben erfolgt der Zuschnitt von neuen Stützen bei einem uns wohl gesonnenen Schreinerbetrieb aus Koblenz.

Die neue Gleistrasse wird später aus 13 mm Tischlerplatte geschnitten, analog der Konstruktion unserer Modulkästen.

Für die Gestaltung des Tunnel, Ausfahrt in die Gleiswendel, sind die notwendigen Einschnitte fertiggestellt. Peter und Wolfgang können jetzt planen.

Spickzettel für die Intermodellbau in Dortmund:
Was gibt es für neues oder auch alt bewährtes Material um einen Geländeeinschnitt mit Tunnelportal realistisch zu gestalten?

Nach Beschluss des Vorstand wird weiter mit Gleismaterial 2,5 mm gearbeitet.

Detlef und Winfried organisieren die neue Weichenstrasse, Ausfahrt in den Tunnel/Gleiswendel.

Bei dem Rückbau der Verkabelung stellt Winfried fest das es doch sinnvoller erscheint die gesamten "Strippen" neu zu ziehen anstatt zu ordnen und teilweise neu zu verlöten. Die Kabel aus dem Stellpult sollen jetzt zuerst alle auf eine Lötleiste geführt und beschriftet werden.

Der Rahmen des "Ausstieg" oberhalb des Bahnhof ist wieder fest mit der verbleibenden Konstruktion verbunden. Damit der Einsatz nicht beschädigt wird ist er wieder in die Landschaft integriert.

Umbau Tag 5 - 23. Februar 2010

Weiter geht''s mit dem Rückbau und der Sicherung bzw. Verstärkung der verbleibenden Konstruktion. Ebenfalls werden die Signale abgebaut und eingelagert.

Mit Stichsäge und Fuchsschwanz werden einzelne Streben und Stützen entfernt. Verbleibende Dachlattenkonstruktionen werden mit Unterstützungen "abgefangen" und wieder stabil verleimt und verschraubt.
Dank moderner Klebematerialien geht dies alles relativ schnell.

Auch die Planung des DC-Car-Systems wird schon berücksichtigt.
Um hierfür eine ebene Fläche zu erhalten müssen auch verschiedene Konstruktionen verändert werden. Geplant ist ein "Rundkurs" nebst Wendeschleife mit zusätzlicher Abstellmöglichkeit für einige Fahrzeuge unter dem "Gebirge" des Mittelbahnhof. Hierbei ist zu beachten, dass die Gleiswendel zum Mittelbahnhof frei zugängig bleibt.
Dies dürfte aber kein Problem sein.

Umbau Tag 4 - 16. Februar 2010

Die vorhandene Verdrahtung wird weiter "archiviert". Soweit nicht schon vorhanden werden den einzelnen Kabelsträngen Nummern zugeordnet.

Im Zuge der Erneuerung soll auch die Möglichkeit gegeben sein alle drei Bahnhofsgleis in beiden Richtungen zu befahren.

Für diesen Fall muss eine neue Weichenstrasse konzipiert werden, sowohl in Richtung Tunnel als auch in Richtung "Ausfahrt Hauptbahnhof".

Die Erprobung erfolgt im Maßstab 1:1.

Einer unserer Fachhändler war so freundlich diverses Weichenmaterial zum testen zur Verfügung zu stellen.

Die Weichenstrasse "Ausfahrt Tunnel" war schnell verabschiedet. Mithilfe einer DKW, wie es in den 60´er Jahren üblich war kann der Wunsch in die Tat umgesetzt werden.

Die Weichenstrasse "Ausfahrt Hauptbahnhof" bedarf noch einiger Überlegungen. Die jetzige Weichenstrasse besteht zum Teil aus Bogenweichen Fabrikat: Peco, die aber nicht im Originalradius eingebaut wurden sondern diese sind den Gegebenheiten angepasst. Die Festlegung in diesem Bereich wurde vertagt da die Radien der vorliegenden Test-Weichen doch "zu gross" sind.

Umbau Tag 3 - 09. Februar 2010

Nachdem die "groben" Abrissarbeiten an Gelände und Zubehör fertig sind geht es jetzt an die "fein" Arbeiten.

In den rückliegenden Jahren wurden immer mal wieder Änderungen durchgeführt. Dachlatten der Unterkonstruktion abgeschnitten, neue Stücke eingesetzt und wieder alles vernagelt.

Da die alles stabilisierende Konstruktion aus Hasendraht und Zeitungspapier (mit Kleister getränkt) zum grossenTeil jetzt nicht mehr vorhanden ist wird erst "Stück für Stück" die verbleibende Konstruktion gesichert und mit Dachlatten soweit ergänzt das wieder alles stabil ist. Eine fiselige Arbeit. Muss aber sein.

Hört und seht!

Bei der Ergänzung wird auch schon das neue Konzept "Car-System" berücksichtigt.

In Zukunft sollen sich nicht nur Lok´s , Güter- und Personenwagen bewegen, nein, auch die Strasse wird belebt.

Nach dem obligatorischen Staubsaugen ist für heute wieder Schluss.

Umbau Tag 2 - 02. Februar 2010

Die Unterkonstruktion ruht auf einem "antiken" Schrankteil in dem bis zum letzten Jahr das Rollmaterial gelagert wurde. Im Zuge einer "Revision" und "Neuordnung" haben Loks und Wagen eine neue Bleibe gefunden, der Schrank wird nicht mehr benötigt.

Damit die Holzverstrebungen weiter stabil bleiben, werden zwei zusätzliche Stützen, jeweils in den Aussenecken, befestigt. Danach wird der Schrank entfernt. Zur Sicherheit wird noch eine dritte Stütze ungefähr mittig angebracht.
Die zentrale Schaltung sowie die Trafoanlage für die "Festspannung" der einzelnen Blockstrecken steht unglücklicherweise im Umbaubereich. Der Schaltkasten kann aber verschoben werden, die Zuleitungskabel sind lang genug. Die Trafoanlage ist leider fest montiert. Diese wird mit Folie abgedeckt.

Mit "groben" Gerätschaften (Hammer, Stemmeisen und Zange) geht es der Landschaft "an den Kragen". Alles wird bis auf die vorhandene Grundplatte entfernt.

In der Gründungszeit des Vereins hatte man scheinbar Zugriff auf einen Stahlhandel.

Alles, egal ob Karton, Pappe, Kunststoffplatten zur Verkleidung, sowie Holzspanten, war genagelt und nicht geklebt. Dadurch waren die Arbeiten nach ca. 1 Stunde fertig. Alles noch in Müllsäcke verpackt. Die Anlage wieder abgesaugt, diesmal auch im Bereich der Verkabelung.

Jetzt zeigt sich das der Entschluss auch die Grundplatte zu entfernen Sinn macht. Die vorhandene alte Konstruktion besteht nicht aus einer einheitlichen Platte, sondern es sind Verschiedene, teilweise auch mit unterschiedlicher Stärke, verbaut.

Umbau Tag 1 - 26. Januar 2010

Es geht los!

Die Seitenverkleidungen und der Plexiglasschutz werden entfernt.
Alles eventuell wieder benötigte Material wird gesichert (Figuren, Autos; Gebäude etc.)

Durch die zahlreichen, helfenden Hände war die Arbeit um ca. 21:30 Uhr soweit erledigt.
Leider hat das Ausfahrtsignal Richtung Tunnel seine Funktion eingebüßt. (Günther war zu schnell)

Noch alles mit dem Staubsauger bereinigt, dann war Schluss.

Galerie Umbau Tag 1 bis 10

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